Aktuelle Reaktionen der Senatsverwaltung

Nach dem großen Demo-Erfolg gab es erste Reaktionen von Seiten der Senatsverwaltung, zum Teil positiv zum Teil aber auch nicht:

– In der ersten Juni-Woche soll es einen gemeinsamen Vor-Ort-Termin mit Vertretern der Bürgerinitiative geben. Erkenntnisse hieraus sollen in die Ausgestaltung der Umleitungsstrecke einfließen. Mit der Inbetriebnahme der Umleitungsstrecke sei „ca. Ende Juni/Anfang Juli“ zu rechnen.

– Anwohner wurden auf unsere Initiative hin inzwischen mittels Info-Flyer informiert (leider recht spät und leider nicht alle): flyer_boese

–  Die bestehende 30km/h Regelung wird nicht verändert. Die 30-km/h Beschilderung wird im Gegensatz zu den ursprünglichen Planungen erweitert. Immerhin ein kleiner Erfolg! Die überarbeiteten, aktuellen Pläne, die noch nicht endgültig sind, könnt Ihr unten als pdf herunterladen.

– Es werden Geschwindigkeitsmessungen und -anzeigen vorgesehen, welche an verschiedenen Standorten zu unterschiedlichen Zeiten ausgeführt werden sollen. Nach Abstimmung mit dem zuständigen Polizeiabschnitt sollen bei Feststellung von Überschreitungen auch Geschwindigkeitskontrollen beantragt werden. Wir fordern: Auch schon präventiv!

– Es ist geplant, Schilder mit dem Hinweis „Radarkontrolle“ aufzustellen.

– Eine grundlegende Alternative zu dem Umleitungskonzept wird nicht gesehen. Überlegungen zu Konzepten einer langfristigen Reduzierung des Verkehrs oder zu einer besseren Verteilungen gibt es nicht. Es soll erst in den ersten Wochen nach der Inbetriebnahme der Umleitung eine Überprüfung erfolgen. Das ist zu spät und unzureichend!

– Eine Anpassung der Bauzeit sei nicht möglich. Die Dauer der Umleitungsstrecke soll jedoch etwas kürzer als die eigentliche Bauzeit im Brückenbereich sein. Die Baumaßnahme soll durch eine örtliche Bauüberwachung, Bauoberleitung überwacht und koordiniert werden. Auch wir Anwohner bleiben dran!

– Der Schwerverkehr wird umgeleitet. Ein Verbot für den Schwerlastverkehr für die Wohnstraßen soll aber nicht gesondert eingerichtet werden. Das widerspricht den bisherigen Erklärungen der Verwaltung und den Forderungen der Gutachter, den LKW-Verkehr weiträumig umzuleiten. Es ist nicht sichergestellt, dass keine LKW durch die Wohnstraßen abkürzen. Das ist nicht hinnehmbar!

Hier die aktuellen Pläne zur Umleitung… Da muss etwas getan werden!

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3 Gedanken zu „Aktuelle Reaktionen der Senatsverwaltung“

  1. Wir wohnen auf dem kurzen Stück Behmstr. auf der Prenzlberg-Seite, haben also die Umleitung bald direkt vor dem Fenster. Ich frage mich die ganze Zeit, wie das mit der Zweispurigen Straße klappen soll, die Behmbrücke ist doch ziemlich schmal, außerdem staut es sich jetzt schon regelmäßig, weil eine riesige Schlange Autos bei der BSR ansteht. Wir haben ein kleines Kind und überlegen schon, ob wir nicht wegziehen sollten, weil es sicher unzumutbar wird für alle Anwohner. Vielen Dank an alle, die sich hier engagieren.

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  2. Die Anwohner der Jülicher trifft es hart. Statt der erhofften Parkbuchten, um das Parkverbot in der Behmstrasse etwas aufzufangen, gibt es stattdessen Knöllchen für die Querparker. Noch schlimmer: die rechte Spur besteht dadurch aus 50% „Flüsterasphalt“ und 50% Kopfsteinpflaster! Wer plant so etwas?

    Stefan

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  3. Trifft das zu den Tempo-30-Beschilderungen auch für die Jülicher Straße zu? In den unten aufgeführten aktuellen Plänen sind nämlich für die Jülicher Str. keine Tempo-30-Schilder aufgeführt!

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