Was Ihr tun könnt, um die Initiative zu unterstützen:

Helft mit beim Unterschriften-Sammeln!

Wir haben einen Flyer und eine Unterschriftenformular für alle vorbereitet, die uns unterstützen wollen. Ladet beides herunter und sammelt Unterschriften gegen die geplante Umleitungsstrecke und für ein neues Umleitungskonzept. Sprecht Freunde und Bekannte an. Klingelt bei Euren Nachbarn.

Über 100 Anwohner haben sich bereits in den E-Mail-Verteiler eingetragen und es kommen aktuell viele neue aus der Jülicher-, Behm-, und Schivelbeiner Straße hinzu. Auch dort wurden viele davon überrascht, dass bald 10.000 Autos pro Tag mehr durch die Wohnkieze im Wedding und Prenzlauer Berg rollen.

Wie die Akteneinsicht gezeigt hat, würden durch die geplante Umleitungsstrecke Lärm- und Schadstoff-Grenzwerte überschritten und das für die Dauer von – mindestens – zwei Jahren. Wichtige Fragen, zum Beispiel wie die vielen Kinder in beiden Vierteln weiterhin sicher über die Straße, zur Schule, Kita, den Spielplätzen oder der Sporthalle in der Malmöer Straße kommen, bleiben in dem bisherigen Konzept unberücksichtigt.

Wenn jede/r von Euch 10 Unterschriften sammelt, kommen wir auf über 1.000 Unterschriften und haben damit 1.000 starke Argumente mehr, um bei der Senatsverwaltung mit unseren Forderungen Gehör zu finden.

Hier könnt Ihr die Flugblätter downloaden:

Macht mit! Über unsere Kontaktseite/E-Mail-Verteiler erfahrt Ihr, wo Ihr die Listen abgeben könnt.

Anwohner in die Planung der Umleitungsmaßnahmen miteinbeziehen!

Diesen Samstag fand das 2. Anwohnertreffen in der Malmöer Straße statt. Mehr als 30 Teilnehmer besprachen das bedrohliche Szenario, das sich durch die Umleitungspläne des Berliner Senats für die Anwohner der Jülicher Straße, der Behmstraße, der Malmöer Straße und des gesamten Kiezes bis zur Schönhauser Allee ergibt:

Laut aktueller Prognose der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt werden jeden Werktag 10.000 Autos die Umleitungsstrecke durch die Jülicher- und Malmöer Straße befahren. Was das an permanentem Verkehr, Abgasen und Lärm für das ganze Viertel bedeutet, kann sich jeder ausmalen. Das wollen wir nicht einfach hinnehmen!

Was sind die Ergebnisse des 2. Anwohner-Treffens?

Das erste Ergebnis ist: Da in der Jülicher Straße inzwischen auch ganz ohne Ankündigung die Straße aufgerissen und asphaltiert wird und den Anwohnern die gleichen Probleme und der gleiche chaotische Verkehr droht, trägt die Bürgerinitiative jetzt die Malmöer- und Jülicher Straße im Namen. Das zweite Ergebnis: Wir wollen in die Planungen miteinbezogen werden!

Welche Probleme sehen wir als die dringendsten an?

  • Keine Anwohnerinformation: Großer Ärger bei allen Anwesenden, dass die Stadt die Anwohner nicht informiert, sondern selbstherrlich und undemokratisch über die Köpfe der Betroffenen hinweg verfügt.
  • Unerträglich hohe Verkehrsdichte bei 10.000 prognostizierten Autos täglich: Regelmäßig Stau und
  • Übermäßiger Verkehr auch in Nachbarstraßen
  • Starke Lärmbelästigung tags wie nachts
  • Zu viele Abgase: Gesundheitsgefährdend hohe Schadstoff-Emissionen für alle Anwohner und speziell die vielen Kinder im Kiez – verstärkt durch die lange Dauer der Umleitung von mindestens zwei Jahren.
  • Gefährdung der Sicherheit: Wer garantiert uns, dass keine (Schul-) Kinder und alten Menschen bei dem permanent dichten Verkehr und zweispuriger Befahrung der schmalen Fahrbahn angefahren und verletzt werden?
  • Wie und wo können die Anwohner noch sicher die Straße überqueren?
  • Bedingt durch den neuen Bodenbelag und die Zweispurigkeit rechnen wir mit hoher Geschwindigkeit bei Autofahrern trotz Tempo 30, wenn gerade kein Stau ist.
  • Angekündigte Dauer: Wer garantiert, dass es bei bereits sehr langen zwei Jahren Umleitung bleibt? Alle Erfahrungen in Berlin sprechen gegen die planmäßige Umsetzung der Maßnahmen.
  • Rückbau, Verkehrsberuhigung: Wer gewährleistet, dass, falls die Umleitung so durchgesetzt wird, nach der Maßnahme wieder eine echte Verkehrsberuhigung eintritt? Kommt es zu einer Wiederherstellung der Bremsschwellen und des Kopfsteinpflasters?

Was sind unsere wichtigsten Forderungen?

  • Anwohner in die Planungen miteinbeziehen!
  • Weiträumige Umleitung des Verkehrs über Hauptverkehrsstraßen
  • Verteilung der (Verkehrs-) Last. Zwei Wohnstraßen können den Verkehr der Bornholmer Straße unmöglich auffangen. Wo bleibt ein kluges Verkehrskonzept?
  • Beschleunigte Sanierung der Bornholmer Brücke. Warum bei den Sanierungsmaßnahmen auf Kosten der Anwohner sparen? Wieso kann nicht wesentlich schneller saniert werden?
  • Kann nicht für die Zeit der Sanierung eine Behelfsbrücke eingerichtet werden?
  • Tempo 30 gewährleisten: Schilder, Fahrbahnmarkierungen, Hinweis auf Schulkinder, Bremsschwellen, Ampeln, Blitzer, Zebrastreifen
  • Einspuriger Verkehr in einer Richtung, auch falls Malmöer- und Jülicher Straße tatsächlich in Einbahnstraßen verwandelt werden. Nur so kann rücksichtsloses Drängeln vermieden und der Verkehr reduziert werden.
  • Kein Schwerverkehr!
  • Verträglicher Schienenersatzverkehr: zeitlich begrenzt, kein Nachtverkehr, Kleinbusse und Elektrobusse anstelle der Riesenbuse

Macht mit und rettet unser Viertel, bevor es im Verkehr ertrinkt!